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Copyright by Siegfried Friedrich

Achtung!: Timneh-Graupapagei gestohlen in Bielefeld!

Geschrieben in Artenschutz & Haltung,Recht & Gesetz by Siegfried Sonntag September 16, 2007

2.500 €,- €
Belohnung


für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung des Timneh-GraupapageienBibo” oder zur Verhaftung seiner Diebe führen!

In Bielefeld wurde ein schwerkranker Graupapgei aus einer Tierarztpraxis
gestohlen. Dieser Papagei benötgt dringend seine Medikamente!

Zitat von tierarztpraxis-bielefeld.de:

Wer kann uns Auskunft über den Verbleib von „Bibo“ geben? „Bibo“ ist ein männlicher Timneh-Graupapagei (heller Oberschnabel). Er ist ca. 16 Jahre alt und ein Wildfang. Bei einem Einbruch in der Nacht vom 10.09.2007 zum 11.09.2007 wurde er in Bielefeld-Hillegossen, aus der Kleintierpraxis Dr. med. vet. Thomas Gräf gestohlen. „Bibo“ ist sehr krank und braucht dringend Medikamente.
Er leidet an einer ansteckenden Lungen- und Luftsackmykose (einer Lungenpilzerkrankung), die bei engem, direktem Kontakt auch auf den Menschen übertragbar ist. Darüber hinaus ist er herzkrank und benötigt Herzmedikamente.
„Bibo“ ist sehr zahm, kann sprechen und Melodien (z. B. Pippilangstrumpf und „Underberg“-Lied) pfeifen.

Hinweise an:
Kleintierpraxis
Dr. med. vet. Thomas Gräf
Oerlinhauser Str. 28
33699 Bielefeld
Tel. 0521 / 924 88 15
Handy 0171 / 74 78 1 78
Handy 0177 / 292 33 23

Weitere Infos findest Ihr hier:

Infos über Timneh-Graupapageien finden sich hier:

Weitere Personen die über den Hilferuf des gestohlenen Graupapageien berichten sollten:

Eine Arche Noah für Wiesenvögel

Geschrieben in Artenschutz & Haltung by Siegfried Mittwoch August 8, 2007

Stoppen Sie das Vogelsterben! Retten Sie die Bornhorster Huntewiesen!

Kiebitz Wie Uferschnepfen oder Bekassinen werden auch Kiebitze immer seltener.

Feuchtgebiete sind in Deutschland selten geworden. Durch Entwässerung oder Bebauung verschwindet der Lebensraum unserer heimischen Wat- und Wiesenvögel. Ihr Bestand nimmt dadurch dramatisch ab. Der NABU hat sich zum Ziel gesetzt, das Artensterben zu stoppen und Flächen zu kaufen, die „wiesenbrütergerecht“ entwickelt werden. Zwei wertvolle Hektar stehen nun zum Kauf. Helfen Sie uns, das Vogelparadies zu vergrößern! So helfen Sie

Im Rüttelflug zum Vogel des Jahres 2007

Geschrieben in Artenschutz & Haltung,Wissenswert & Nützlich by Siegfried Dienstag Mai 15, 2007

Der Turmfalke – eleganter Jäger in Feld und Flur
Text & Bilderquelle: NABU

Turmfalke

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Turmfalken zum „Vogel des Jahres 2007” gekürt. Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, dem 1971 gewählten Wanderfalken. Im Gegensatz zum damals vom Aussterben bedrohten Wanderfalken ist der Turmfalke kein ganz seltener Vogel. Dennoch gehen die Bestandszahlen langsam, aber stetig zurück.

Auch wenn er nicht auf der Roten Liste gefährdeter Arten steht und die Bestände in manchen Regionen stabil geblieben sind, hat die Zahl der Turmfalken in einigen Teilen Deutschlands in den vergangenen 30 Jahren deutlich abgenommen. „In Baden-Württemberg ist die Zahl der Brutpaare um mehr als die Hälfte zurückgegangen und in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben sich die Bestände um mehr als 20 Prozent reduziert“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz.

Freie Flächen an den Stadt- und Dorfrändern würden durch Straßen und Neubauten versiegelt, Nistmöglichkeiten an geeigneten Gebäuden bei Sanierungen häufig verschlossen und Kirchtürme oftmals von außen unzugänglich gemacht. Dem Turmfalken fehle es zunehmend an Nistplätzen und Nahrungsangebot. Denn auch die offenen Landschaften – sein bevorzugtes Jagdrevier – würden immer eintöniger. Es fehlen zunehmend Hecken, einzelne Bäume und Pfähle, die der Vogel als Ansitz für die Jagd nutzt.

Turmfalkenpaar

„Der Turmfalke steht auch für den Greifvogelschutz. Greifvögel sind zunehmend durch den Einsatz von Pflanzen- und Insektenschutzmitteln in der Landwirtschaft bedroht“, warnte LBV-Vorsitzender Ludwig Sothmann. Als Endglieder in der Nahrungskette würden sie durch ihre Beute, die sich vom Feld ernährt, regelrecht vergiftet. Eine naturverträgliche Landwirtschaft mit breiten Acker- und Wegrändern, die ohne Insektizide und Pestizide auskommt, seien wichtige Schutzmaßnahmen für den Turmfalken und andere Greifvögel.

Eines der wichtigsten Kennzeichen des Turmfalken ist der Rüttelflug. Dabei späht er mit heftigen Flügelschlägen und breit gefächertem Schwanz in der Luft stehend nach Mäusen, Eidechsen und Insekten, die er im schnellen Stoßflug geschickt erbeutet. In Deutschland leben knapp 50.000 Turmfalken-Paare. Europaweit gibt es etwa 350.000 Brutpaare. Der Turmfalke ist damit die häufigste Falkenart in Europa.

Für Rückfragen:
Dr. Markus Nipkow, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 02 28-40 36-155;
Ulrich Lanz, LBV-Greifvogelexperte, Tel. 0 91 74-47 75-31

Zu den Pressefotos

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